Yukon Saibling: 
Regenbogenforelle Königslachs Äscheby Thomas Dürkop, 1997
(in Der Katalog fur Fliegenfischer)

Für den Fang der größten Saiblingsart der Welt sind die nördlichen Provinzen Kanadas bekannt. Raubbau durch Überfischung und das langsame Abwachsen dieser Fischart haben vielerorts zu einem dramatischen Rückgang der Bestände der großen Fische geführt. Und doch gibt es immer noch, vor allem in den abseits gelegenen Gebeiten des Yukon, Seen mit einem erstaunlichen Vorkommen von Namaycush Saiblingen auche "Lakers" gennant.
Tincup Lake ist eine Perle, sowohl was die grandiose Landschaft als auch den Fischbestand angeht. 14 km lang und bis zu 200 m tief liegt dieser See, von Bergen umrahmt und nur mit dem Wasserflugzeug zu erreichen, abseits der Touristenpfade. Dies garantiert ungestörte Ruhe und eine fantastische Fischerei. Gleich nach dem "ice out" und den darauf folgenden Wochen ist die besten Zeit für den Fliegenfischer.
Die meisten Fische und unter ihnen Lakers mit 30, 40 Pfund stehen dann in den flacheren Zonen des Sees und sind gezielt mit der Fliege zu befischen. Sie treiben mit dem Boot über die Fische, werfen, drillen und wenn Sie einen kleineren um 5 Pfund dran haben kann es schon mal passieren, daß einer der ganz großen Fische Ihnen die Beute streitig macht. Spannend ganz besonders auf Lakers zu werfen, die Sie vorher in dem glasklaren Wasser ausgemacht haben.
Spannend auch der Drill und diejenigen, die behaupten Lake trout seien müde Kämpfer haben sicherlich noch nie welche gefangen. Es ist schon ein erhebendes Gefühl nach langem Drill einem starken Fisch die Freiheit widerzugeben. Der See hat ebenfalls einen tollen Bestand an wunderschönen Äschen und Whitefish.

 

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 Hans van Klinken